Silhouettes

Präventionsrat Loxstedt

Mut tut gut

1 Besucher / 0 User online
Login
Impressum Satzung 

Jugendpflege Loxstedt

Neue Beiträge auf duene4.de

Hier klicken
Logo Praeventionsrat
User:
Pass:
Merken
oder neu anmelden

Startseite

Willkommen beim Präventionsrat Loxstedt



 |  Seite 1 von 7 >  >>  | 

21.11.14 by mathill

Mobilität im Alter

Am Donnerstag dem 13.11 fand im Rathaus der Gemeinde Loxstedt die Veranstaltung Mobilität im Alter statt. Organisiert wurde sie vom Präventionsrates Loxstedt und der Polizeiinspektion Cuxhaven. Dabei wurde älteren Bürgern der Gemeinde Loxstedt gezeigt, das man trotz hohen Alters mobil sein kann. Die Veranstaltung wies dabei auch die besonderen Umstände auf die sich für ältere Menschen ergeben.
Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Bürgermeister Detlef Wellbrock und dem
Leiter des Polizeikommisariates Schiffdorf.
Es wurden über den Tag verteilt 6 Vorträge gehalten, jeweils zwei über "Rechtliche Neuerungen im Straßenverkehr", "Wie wichtig ist Sehen und Hören im Verkehr?" und "Fahreignung im Alter". (Die Präsentationen sind im Anhang als PDF zu finden)
Ansonsten konnte man sein Gehör und seine Augen testen lassen sowie den Blutdruck und den Blutzucker. Die Orchideen Apotheke bot dazu noch Venenstärkemessung an. Radfahrer konnten sich die richtige Sattelgröße bestimmen lassen und E-Bikes Probefahren. Dazu gab es einen Rollatorparcour.
Das absolute Highlight war aber ein Autosimulator der Polizei, bei dem man feststellen konnte was für eine Reaktionszeit man hat. Dazu wurde ein Gestell aufgebaut das einem echten Auto nachempfunden war, mit richtigen Pedalen und echten Geräuschen eines Autos. Auf einem Bildschirm vor sich konnte man eine Straße sehen auf der man fuhr. Seine Geschwindigkeit konnte man selbst bestimmen, bis ein Hindernis kam und man bremsen musste.

Die Landfrauen haben ein Cafe aufgebaut in dem man sich mit Kaffe und Kuchen versorgen konnte. Über den Tag verteilt waren an die hundert Leute da, laut Leo Mahler ein voller Erfolg.
Aber auch bei den Ausstellern, Vortraghaltern und teilnehmenden Bürgern ist die Veranstaltung gut angekommen. Insgesamt hatten alle miteinander einen guten Kontakt.

Text: Wlad Hackauf

Related links:
Vortrag:'Unterwegs mit Auto, Rad und zu Fuß' (als PDF)
Vortrag:'Wie wichtig ist Sehen und im Verkehr?' (als PDF)
Vortrag:'Hören im Straßenverkehr' (als PDF)



Geändert von leo am 30.11.14



10.11.14 by mathill

Mobilität im Alter

Steigende Verkehrszahlen, überlastete Verkehrswege und zunehmende Anforderungen durch den Gesetzgeber können zeitweilig zu einer Überbelastung, ja sogar Überforderung von jungen und älteren Verkehrsteilnehmern gleichermaßen führen. Hierbei ist es egal, ob es sich um Fußgänger, Fahrradfahrer, Kraftfahrzeugführer oder um Rollator-Fahrer handelt.

Umso wichtiger wird es, in der heutigen Zeit körperlich und geistig fit und gesund zu sein, um die Alltagsschwierigkeiten im Straßenverkehr zu meistern. Auch der demografische Wandel sorgt dafür, dass immer mehr Menschen über 60 Jahre noch mobil sind und dementsprechend am Straßenverkehr teilnehmen.

Prävention und Aufklärung, abgestimmt auf den Personenkreis 60+, kann dazu beitragen, die besonderen Umstände älterer Menschen im Straßenverkehr bewusst zu machen. Der Präventionsrat der Gemeinde Loxstedt hat zusammen mit dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Cuxhaven eine Informationsveranstaltung speziell für Verkehrsteilnehmer ab 60 Jahren zusammengestellt.

---

Kurzvorträge

Rechtliche Neuerungen im Straßenverkehr
Carsten Bode und Wolf-Dieter Porthaus / Präventionsteam Polizeiinspektion Cuxhaven
10:30 - 11:00 Uhr und 16:15 - 16:45 Uhr

Wie wichtig ist Sehen und Hören im Verkehr?
Emely Peters / Hörsysteme Ahlers und Michael Thun / Brillengalerie Thun
11:15 - 11:45 Uhr und 15:15 - 15:45 Uhr

Fahreignung im Alter
Dr. Carsten Rieck / Leiter Gesundheitsamt
12:15 - 12:45 Uhr und 14:15 - 14:45 Uhr

---

Präsentationen und Gesundheits-Info

Venenmessung
Orchideen Apotheke

Hörtest
Hörsysteme Ahlers

Sehtest
Brillengalerie Michael Thun

Blutzucker- und Blutdruckmessung
DRK-Sozialstationen Wesermünde GmbH

Reaktionstest im Fahrsimulator
Präventionsteam Polizeiinspektion Cuxhaven

Rollator-Parcours und Elektromobil/Scooter-Show
Orthopädie- und Rehatechnik G.Koenen GmbH

E-Bike Probefahrten und Sitzknochenvermessung
Böschens Bahnhof, Bikestation


Related links:
Veranstaltungsflyer als PDF



Geändert von mathill am 10.11.14



21.03.14 by mathill

Plakatwettbewerb

Im Rahmen des Präventionsprojektes "Keine Kurzen für die Kurzen" des Präventionsrates Loxstedt wurde der erfolgreiche Plakatwettbewerb aus dem Jahre 2005 noch einmal neu aufgelegt. Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule und des Gymnasium Loxstedt wurden aufgefordert, eigene Entwürfe zu entwickeln und der Jury aus Lehrerinnen und Lehrern und Mitgliedern des Präventionsrates vorzulegen.

Dank der großen Unterstützung, die das Projekt durch die beiden Schulleiter, Frau Werner und Herrn Specht, erfahren hat und mit der federführenden Planung und Umsetzung durch die Kunstlehrerinnen Schwarz, Kaczmarczyk und Diekmann konnte auch diesmal wieder ein Erfolg verbucht werden. Insgesamt 143 Schülerinnen und Schüler reichten gemeinsam 84 Beiträge ein.

Aus allen Einreichungen wählte die Jury die 10 Besten Plakate aus - in denkbar knapper Abstimmung. Es wurden 2 zweite und 4 siebte Plätze vergeben. Zur Siegerehrung durch den Bürgermeister und Sprecher des Präventionsrates Detlef Wellbrock wurden dann gestern alle Wettbewerbsteilnehmer und Mitorganisatoren in den Bürgersaal des Rathauses eingeladen. Dabei wurden den Gewinnern neben Urkunden und Kinogutscheinen auch jeweils eine mit dem Projektlogo versehene und professionell gedruckte Version ihres Plakates ausgehändigt. Solche Drucke der besten 10 Plakate werden bis zum Ende der Osterferien im Rathaus ausgestellt und wechseln dann ins Schulzentrum Loxstedt. Im gesamten Gemeindegebiet werden darüber hinaus die Drucke der besten 3 Plakate für die Aktion "Keine Kurzen für die Kurzen" werben.

Hier die 3 Besten:

1. Platz - Annika Meyer / Annika Wilms
2. Platz - Elena Breeze / Amanda Jekat / Maya Bernert
2. Platz - Sarah Huhle / Johanna Vierow



Related links:
Projektdokumentation mit allen Plakaten (PDF)



Geändert von mathill am 24.03.14



22.11.13 by Benjamin

Medienchaos in Kinderhand



Präventionsrat bittet zum Vortrag: Medienexperte Thomas Feibel hält Zuhörern den Spiegel vor


LOXSTEDT. „Wann ist denn ein Gameboy nützlich für Erwachsene? Wann erlauben Sie Ihren Kindern auf jeden Fall, sich mit dem Gerät zu beschäftigen?“ Das war eine der vielen Fragen, mit denen Thomas Feibel bei seinem Vortrag „Gefahr oder Chance? Die mediale Lebenswelt unserer Kinder und Jugend“, im Bürgersaal im Rathaus in Loxstedt, den Erwachsenen einen Spiegel vorhielt.

Feibel war auf Einladung des Präventionsrates zur 10. öffentlichen Präventionsveranstaltung nach Loxstedt gekommen, um über das Thema Jugend und Medien zu sprechen. Und das zog. Mehr als 60 Zuhörer, meist Eltern, kamen, obwohl sich der Präventionsrat bereits vor zwei Jahren mit dem gleichen Thema befasst hatte. „Das ist immer noch derart aktuell, dass wir noch einmal einen Referenten geholt haben“, meinte Jugendpfleger Leo Mahler. Wer sich allerdings von Feibel ein Patentrezept erhofft hatte, wie man erreichen könne, dass seine Sprösslinge verantwortungsvoll mit modernen Medien wie PC, Smartphone und Co umgehen sollten, wurde enttäuscht. Das hatte auch Feibel nicht zu bieten und machte das auch deutlich – mitunter ein wenig ironisch, allerdings nicht unbedingt für jeden Zuhörer verständlich. Der Medienexperte ist führender Journalist in Sachen Kinder und Computer in Deutschland, leitet das Büro für Kindermedien in Berlin und publiziert für viele Medien. Er machte sich unter anderem einen Namen mit dem „Kinder-Software-Ratgeber“ und hat viele Sachbücher und zahlreiche Kinder- und Jugendbücher verfasst. Die Zuhörer in Loxstedt bezog er durch geschicktes Fragen in seinen Vortrag ein und verlangte Antworten. Wie zum Beispiel auf die Frage nach dem Gameboy. „Wer hat einen zu Hause?“ Nur fünf Arme gehen hoch. „Wessen Kinder haben einen?“ Eine Menge Arme schnellen in die Höhe. „Und wann ist der nun nützlich für alle Erwachsene? Natürlich auf der Fahrt in den Urlaub. oder zählen Sie dann mit ihren Kindern noch rote Autos?“ fragte Feibel und erntete Gelächter, weil sich die Eltern selbst ertappt fühlten. Eine andere Frage, auf die der Experte die Antwort ebenfalls gleich mitlieferte, lautete: „Warum finden immer mehr elektronische Geräte ihren Weg ins Kinderzimmer? Ganz klar, weil Sie die kaufen und viele davon natürlich auch selbst besitzen. Spielen Sie doch mal wieder ein Brettspiel mit den Kindern. Sie werden staunen, wie die dabei anfangen zu reden und auf ihre Elektronik verzichten können“, riet er. Gefahren im Netzwerk Eine klare Warnung sprach der Referent vor sozialen Netzwerken wie Facebook aus. „Dort probieren Kinder und Jugendliche vieles aus und das kann ganz nützlich sein. Oft überschreiten sie aber Grenzen, dann lauern wirkliche Gefahren auf sie“, meinte er und riet den Eltern, darauf zu achten. „Haben Sie den Mut zu mehr Verboten und zu mehr Autorität. Stellen Sie klare Regeln auf und sorgen sie für deren Einhaltung. Sie müssen einen Weg finden, wie ihre Kinder vernünftig mit modernen Medien umgehen können“, forderte der Medienfachmann.

Text: Rolf Schmonsees



Geändert von Benjamin am 22.11.13



01.11.13 by Benjamin

10. Präventionsversammlung mit Thomas Feibel


Gefahr oder Chance? Die mediale Lebenswelt unserer Kinder und Jugend

In der 10. Präventionsversammlung des Präventionsrates Loxstedt spricht Journalist und Buchautor Thomas Feibel über den Gebrauch von neuen Medien bei Kindern und Jugendlichen und gibt den Eltern Tipps im bezug auf diese Situation.

Am Montag den 18. November 2013 ab 19:30 im Bürgersaal im Rathaus Loxstedt



Geändert von mathill am 22.11.13



06.12.12 by mathill

Präventionsversammlung mit Annelie Keil

„Wir müssen oft etwas tun, was wir nicht wollen, können vieles, was wir nicht dürfen, sollen insgesamt als Sieger auf der Lebensbühne agieren.“ Dass das so nicht immer funktionieren kann, wollte Professor Dr. Annelie Keil bei einem Vortrag in Loxstedt den Zuhörern vermitteln.

Der Präventionsrat Loxstedt hatte die bekannte Gesundheits- und Sozialwissenschaftlerin Annelie Keil dazu eingeladen, bei der 9. Offenen Präventionsversammlung zum Thema „Lust auf Leben in eigener Regie“ zu sprechen.
Fast sah es zu Beginn danach aus, als würde die Referentin sich verspäten, dann aber erschien die Professorin doch noch auf die Minute pünktlich im Saal.
Und Annelie Keil wäre nicht Annelie Keil, wenn sie nicht eine gute Begründung präsentieren könnte: „Als ich eben auf der Autobahn war, wurde vor einem Falschfahrer gewarnt der mir entgegenkommen sollte. Deshalb musste ich sehr vorsichtig und langsam fahren. Ich hatte auch schon überlegt, die nächste Abfahrt zu nehmen, auch wenn ich mich dann garantiert verspätet hätte. Das wäre dann meine Prävention gewesen, einen Unfall zu verhindern“, erzählte Annelie Keil den wenigen Zuhören.
Drohte der Bürgersaal bei den zwei Vorträgen, die Annelie Keil schon in Loxstedt gehalten hatte, mit mehr als 200 Besuchern noch aus allen Nähten zu platzen, so waren diesmal nur rund 70 Zuhörer erschienen.
Was Annelie Keil im Anschluss an ihr Praxisbeispiel zur Prävention vortrug, entsprach den Erwartungen, die an die Wissenschaftlerin gestellt werden. Selbstkritisch und mitunter sehr direkt präsentierte sie das schwierige Thema „Lust auf Leben in eigener Regie“. Ohne langweilig zu werden, arbeitete sich die Referentin durch ein vorbereitetes Konzept, von dem sie aber immer wieder erfrischend abwich und humorvoll aussprach, was sie gerade dachte.
Ihren Vortrag übertrug sie unter anderen auf Demenzkranke. „Leider werden Demenzkranke sehr oft bevormundet, weil wir anderes denken und ihr Handeln nicht verstehen. Besser wäre es, sie so zu akzeptieren, wie sie nun einmal sind, auch wenn das nicht unbedingt in unser Profil passt“, meinte die Sozialwissenschaftlerin.
„Prävention heißt eigentlich nichts anderes, als vor Risiken zu bewahren. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um Medikamenten-, Drogen- oder Alkoholmissbrauch handelt oder um den Kleidungsgeschmack. Warum soll nicht jeder Mensch so leben, wie er möchte, also in
eigener Regie?“
Am Ende des Vortrags gab es stürmischen Beifall für die Rednerin.
Zu Beginn der Veranstaltung berichtete Bürgermeister Detlef Wellbrock (parteilos) über den Loxstedter Präventionsrat und seine Tätigkeit.
Seit 2004 habe der Präventionsrat gemeinsam mit der Polizei und anderen Institutionen viele interessante Projekte wie „Keine Kurzen für die Kurzen“, „Spuren im Netz“, „Mut tut gut“, „Gegen Gewalt in Paarbeziehungen“ oder „Nach fünf Minuten gibt der Einbrecher auf“ verwirklicht.

Text:Rolf Schmonsees



Geändert von mathill am 06.12.12


Copyright © 2009 - Präventionsrat Loxstedt